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Aktuelles

Gedanken zum Erntedankfest


Jedes Jahr eine Pracht, der Erntedankaltar in Bad Windsheim St. Kilian, gestaltet vom Obst- und Gartenbauverein

Samenkörner sind ein Wunder
In jedem von ihnen steckt Leben – und das haben nicht menschliche Hände hinein gelegt. Menschen dürfen vielmehr darauf vertrauen, dass ein Wunder geschieht: wenn das Korn in die Erde gelegt wird, wenn die Sonne es erwärmt und der Regen darauf fällt, wenn das Korn sich Kraft holt aus der Erde, die der Landwirt behutsam vorbereitet hat. Und eines Tages bricht aus dem Korn eine kleine Spitze hervor, ein frischer Keim, der die Erde durchdringt und ans Licht kommt. Dann sprießen kleine grüne Blätter, es wächst ein Halm, der sich der Sonne entgegen streckt.
Und wenn der Halm sich öffnet, dann entwickelt sich die feste Ähre mit den vielen neuen Körnern, die im Sommer reifen und auf die Ernte warten.


Brot – ein Wunder
Trotz prall gefüllter Regale beim Bäcker dürfen wir uns an das erinnern, was die Alten noch wussten: dass nicht selbstverständlich ist, was wir täglich genießen.
„Unser täglich Brot gib uns heute“. So bitten wir im Vaterunser, dem Gebet der Christenheit.
Das Erntedankfest erinnert uns daran: Wir haben Grund, zu danken!

„Nichts ist selbstverständlich. Gehen, stehen, liegen, in Bewegung sein, ruhen. Dach über dem Kopf, Brot und Wein auf dem Tisch, Gefährte auf dem Weg. Nichts kannst du machen, alles ist Geschenk und Gnade, alles zugesprochener Lebensraum. Empfangender bist du auf dem Weg.“

Diese Worte, die mich als ein „Lieblingstext“ schon lange begleiten, sie passen auch in die herbstliche Zeit des Dankens. Und sie laden mich ein, von dem, was mir geschenkt ist, etwas weiter zu geben.
Wer ist es, der heute auf ein Stückchen „Brot“ wartet –  auf ein Lächeln, ein freundliches Wort, eine helfende Tat?

Ihre Dekanin Karin Hüttel

 

Bitte informieren Sie sich auf den Terminseiten Ihrer Kirchengemeinde, wann der Erntedankgottesdienst stattfindet!