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Aktuelles

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Perspektiven der Evangelischen Erwachsenenbildung


Dr. Jens Colditz im Rokokosaal (Fotos: Hartmut Assel)

Freitagabend: Pf. Dr. Oliver Gußmann vor St. Jakob

Dekanin Karin Hüttel bei der Einführung ins Thema

Ernst Fetz vom Dekanatsausschuss am Pult

Dekanatssekretärin Heidi Bergmann bei ihrer letzten Tagung

Lady S'Fürst am Samstagabend

Wildbad Rothenburg vom 20.-22. Januar 2017. Die diesjährige Kirchenvorstandsrüstzeit des Dekanatsbezirks Bad Windsheim beschäftigte sich mit den Fragen der Erwachsenenbildung (E). Kirchenrat Dr. Jens Colditz aus München beeindruckte mit seinen Thesen am Samstagvormittag, die er lebendig und frei vortrug:



1. Aktuelle These 2017: Reformation und Bildung gehören zusammen

Der Protestantismus entstand als Bewegung, die im Geist des Evangeliums in die Gesellschaft hineinwirkte. Mit der Reform der Kirche ging eine Bildungsreform einher.

Bildung für alle - das forderten die Reformatoren.

Wir fragen heute: Was trägt mein Leben? Welche Werte sind mir wichtig? Welche Meinung habe ich zu einem Thema? In einer pluralen Gesellschaft ist Orientierung gefragt – ein ständiges Bildungsgeschehen.



2. Kirche in der Gesellschaft: Der Mensch ist das Maß

Bildung ist mehr als Wissen. Bildung bezieht sich auf die Entwicklung der ganzen Persönlichkeit. Es gibt Qualitäten unserer Existenz, die nicht ökonomisch oder technisch verrechnen sind. Herzensbildung ist gefragt.

Kirche eröffnet Bildungsorte, an denen es um Erziehungsfragen, Weitsicht.

Lebensbewältigung (Krisen, Umbrüche, Schuld, Trauer usw.) und Glaubensfragen geht. E bietet keine unreflektierten Pauschalantworten, sondern schafft einen Raum für das gemeinsame Überlegen. Unsere Gesellschaft braucht das evangelische Verständnis von Bildung.



3. Bildung ist ein Menschenrecht: Lebensbegleitende Bildung

Bildung evangelisch bezieht sich auf die Entwicklung von Persönlichkeit, und zwar ein Leben lang. Deshalb sind die Bedarfe von Menschen für unsere kirchliche Bildungsarbeit entscheidend, und nicht etwa die Logik einer Institution. Die entscheidende Frage lautet: Was brauchen Menschen in ihrer Lebenswirklichkeit? Das ist die Frage für Weiterentwicklungen in die Zukunft.

Vor diesem Hintergrund setzen wir als Kirche Rahmenbedingungen in Kirchengemeinden und Einrichtungen.



4. Veränderungsprozesse in Gesellschaft und Kirche: Innovativ weiterdenken und Weichen stellen

Welche Begegnungsmöglichkeiten wollen wir in unserer Region, in den Dörfern und Kleinstädten anbieten? Und wie? Erwachsenenbildung hat ihren Ort in der Vernetzung mit anderen Bildungsbereichen. Durch konkurrenzfreie Kooperationen profitiert man gegenseitig von den jeweiligen Kompetenzen (Einrichtungen, Kirchengemeinden, Arbeitsbereiche). So gestalten sich Bildungslandschaften, es entstehen neue Formate und ein Dekanatsbezirk entwickelt sich weiter.