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Kongo - ein Kreis schließt sich

Frauen berichteten von ihrer Kongoreise


Die beiden Leiterinnen des Frauenkreises Lydia Henniger (ganz links) und Alma Heydemann (zweite von rechts) danken Heike Fillip (zweite von links) und Gertraud Schneider (rechts) für ihren lebendigen und anschaulichen Reisebericht

Gertraud Schneider (links) berichtet von der zweiten Partnerschaftsreise in den Kongo

Burgbernheim. Vor zehn Monaten waren drei Frauen in einem Gottesdienst in Burgbernheim zu ihrer Reise in den Kongo ausgesandt worden. Nun berichteten Gertraud Schneider und Heike Fillip von ihrer Besuchsreise im August 2016, die sie für drei Wochen als Botschafterinnen des Dekanatsbezirks Bad Windsheim in die Westdiözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche im Kongo geführt hatte. Die fünf Jahre bestehende Partnerschaft konnte durch die zweite Reise weiter gepflegt und intensiviert werden.

Im voll besetzten großen Saal des Gemeindehauses tauchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongoabends in die vielen Eindrücke der Reise ein. Bischof Lunungu war den drei Frauen die ganze Reise über als Begleiter zur Verfügung gestanden, seine Frau „Mama Antoinette“ bekochte und versorgte sie in Kinshasa mit kongolesischen Köstlichkeiten. Von Kinshasa aus führten mitunter abenteuerliche Fahrten per Bus, Geländewagen und Boot nach Boma, Bandundu und Mudunu. Die beiden Schulen, deren Bau vom Dekanatsbezirk Bad Windsheim finanziert wurden, konnten besichtigt werden. Teilweise haben die Partner im Kongo selbstfinanziert weitere Klassenräume angebaut und ausgestattet. Die Einweihung der neuen Schule in Mudunu war ein besonderes Erlebnis.

Überall wurden die Frauen in Gottesdienste eingeladen, die von vielen Chören und Trommelgruppen mitgestaltet werden und in denen Jung und Alt versammelt sind. Vierstündige Feiern mit viel Gesang und Tanz waren die Regel. Interessante Begegnungen gab es mit den Frauengruppen, die sich „Femmes pour Christ“ (Frauen für Christus) nennen. Von der herzlichen Gastfreundschaft und Lebensfreude der Partnergemeinden waren die Botschafterinnen der Partnerschaft ebenso beeindruckt, wie etwa von der großen Lernfreude der vielen Schulkinder oder dem Improvisationstalent der kirchlichen Mitarbeiter.

Am Ende des Abends, zu dem der evangelische Frauenkreis auch die katholischen Frauen und weitere Interessierte eingeladen hatte, wurden Produkte aus  dem Kongo zum Kauf angeboten. Mit dem Verkaufserlös und Spenden soll der Bau der dritten Schule mitfinanziert werden.