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Wie gestalte ich Passions- und Osterzeit mit meinen Kindern?

Die Osterkrippe

An Weihnachten ist alles ganz einfach. Da bauen wir unter dem Weihnachtsbaum eine Krippe auf und schon hat man die wichtigsten Elemente der Weihnachtsgeschichte sichtbar vor Augen: „Euch ist heute der Heiland geboren, ihr werdet ihn in einer Krippe finden...“

Aber wie ist das mit der Passions- und Osterzeit? Eigentlich gehören diese Geschichten von Jesu Leiden und Sterben und Auferstehen in die Mitte des Evangeliums. Darum müsste es doch eine Möglichkeit geben, sie auch den Kindern nahezubringen.

Hier kann die Osterkrippe einen wertvollen Dienst leisten. Bei uns in der Familie haben wir zu Weihnachten und an Ostern dieselbe Höhle im Einsatz: Es ist ein alter Baumstumpf, den wir vor Jahren im Wald gefunden haben (im Bildhintergrund). Er dient an Weihnachten für die Unterbringung der Krippe und in der Karwoche sowie an Ostern Berg Golgata und als Grabhöhle. Man kann auf ihm alles nachspielen, vom Einzug Jesu in Jerusalem, von der Kreuzigung bis zur Grablegung und Auferstehung.

Uns hilft die Osterkrippe immer, bewusst die Karwoche zu begehen. Am Samstag vor dem Palmsonntag bauen wir sie auf einer großen Platte auf, gestalten den Untergrund mit Moos und Sand, stellen im Hintergrund noch die Andeutung einer Mauer und eines Tores auf. Fertig ist die Osterkrippe und es kann losgehen. An jedem Abend der Karwoche lesen wir dann eine Geschichte, singen, beten und fertigen dann die dazugehörigen Figuren aus Ton oder anderem Material. Sie werden dann in der Osterkrippe platziert und so entsteht der Passionsweg bis hin zum Ostermorgen, wo dann eine angezündete Kerze auf den Auferstandenen hinweist.

zu den einzelnen Stationen

 

 
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