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Im Netzwerk neue Menschen erreichen

Kirchenvorstandsrüstzeit im Wildbad Rothenburg

mit Verabschiedung und Einführung der Frauenbeauftragten

KV-Rüstzeit im Wildbad Rothenburg

Die alten Frauenbeauftragten Ursula Assel, Freya Illmer-Rummel, Gunda Naser, Antje Reißler und Gerda Schumann mit Dekanin Gisela Bornowski

Die neuen werden von Hans Fetz beglückwünscht: Petra Schmiedeke, Dorothea Cunradi und Ingrid Engelhardt

Rothenburg ob der Tauber, Sonntagmorgen in der Kapelle des Wildbads: Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gottesdienstes, allesamt Verantwortliche aus dem Dekanat Bad Windsheim, wartet eine große Überraschung. Als sie das Stuhlkissen untersuchen, auf dem sie saßen, entdecken sie ein winziges Senfkorn. Das war ihnen vorher gar nicht aufgefallen. Aber so ist das mit dem Senfkorn: Es kann leicht übersehen werden und dennoch wächst darauf eine große Pflanze.

Zum Abschluss der Rüstzeit griff Dekanin Gisela Bornowski das Gleichnis Jesu vom Senfkorn auf, um damit Hoffnung zu säen. Auch wenn das, was alles in den Gemeinden getan werde, manchmal übersehen werde und anscheinend nicht gleich Erfolge zeitigt, es sei doch nötig und auch erfolgversprechend zu säen. Denn zu seiner Zeit würde der Samen schon Frucht bringen und überraschend groß werden.

Der Gottesdienst bildete den Abschluss der Kirchenvorstandstagung, die alljährlich Ende Januar im Wildbad Rothenburg stattfindet. In diesem Jahr war er geprägt durch den Abschied von Dekanin Gisela Bornowski. Sie verlässt nach 11 Jahren das Dekanat und wird ab März ihr Amt als Regionalbischöfin für den Kirchenkreis Ansbach-Würzburg antreten. Der Dank für die schönen gemeinsamen Jahre wurde laut und auch manche Träne durfte fließen.

Natürlich wurde auch hart gearbeitet, wenn es um die Entwicklung unserer modernen Gesellschaft ging und wie wir als Kirche darin unseren Platz finden. Besonders wurden die Menschen in den Blick genommen, die wir sonst nicht in unseren Gottesdiensten sehen. Einige von ihnen "besuchten" uns am Freitagabend, siehe Foto. Am Samstag lernten wir dann, dass man heute sehr in Netzwerken denken müsse, um solche Menschen zu treffen. Wie wir in den Kirchengemeinde die Netzwerke ausbauen können, das wird eine der Kernaufgaben in den nächsten Jahren werden.

Die Anregungen zum Nachdenken kamen von Martina Jakubek, Christa Flurer und Günter Kusch vom Amt für Gemeindedienst in Nürnberg.

 

Alte und neue Frauenbeauftrage

Im Rahmen des Schlussgottesdienstes am Sonntag wurden die alten Frauenbeauftragten verabschiedet und die neuen eingeführt. Der Dekanatsausschuss bedankte sich für die viele ehrenamtliche Arbeit und die Zeit, die zugunsten der Frauen investiert wurde, und er wünschte den neuen Beauftragen den Segen Gottes.

 

Im Anhang ganz unten ein kleiner Film!