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Keine Angst – zur Freiheit und Liebe berufen durch Christus

Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzender Dr. Heinrich Bedford-Strohm in seiner Predigt am Reformationsfest 2020 in Bad Windsheim

Auf der Plexiglaskanzel: Gott ist Liebe (Foto: Bernhard Meier-Hüttel)

Das Gespräch mit den Menschen suchen, hier nach dem Gottesdienst (Foto: Julia Täufer)

Reformationsfestfahne (Foto: Bernhard Meier-Hüttel)

Schön Abstand halten! Im Hintergrund die lila Westen (Foto: Bernhard Meier-Hüttel)

Einzug in der Kilianskirche: Lukas trägt das Kreuz voraus (Foto: Julia Täufer)

Mit Abstand sitzt man am besten! (Foto: Julia Täufer)

Das ökumenische Gespräch mit Pfarrer Michael Wildenauer und Dekanin Karin Hüttel, die durch die Liturgie des Gottesdienstes führte (Foto: Julia Täufer)

Die "Profis" von der Evang. Jugend sorgen für Liveübertragung ins Internet (Foto: Bernhard Meier-Hüttel)

Vor der Seekapelle: Befüllung der goldenen Kugel durch den Landesbischof (Foto: Bernhard Meier-Hüttel)

Vor der Seekapelle spielt der Posaunenchor unter der Leitung von Hans Rohm (Foto: Bernhard Meier-Hüttel)

Bad Windsheim. Es war ein besonderes Reformationsfest, das die Kirchengemeinde und das Dekanat Bad Windsheim in diesem Jahr 2020 in der Stadtkirche St. Kilian feierten. Zum einen waren die besonderen Maßnahmen, die das Coronavirus in diesem Herbst fordert: Das Sicherheitsteam führte die Teilnehmenden in violetten Sicherheitswesten zu ihren Plätzen und erinnerte an Hygieneregeln. Zum anderen war es der Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der in der mittelfränkischen Kurstadt zu Gast war. Ca. 250 Menschen waren gekommen (alle mit persönlicher Anmeldung), die anderen konnten über eine Liveübertragung im Internet dabei sein.

Bedford-Strohm machte in seiner Predigt deutlich, dass durch Christus die lähmende Angst überwunden sei, die sich vielfach breitmache. Christus bekennen, so sagte er ausgehend von dem Text aus Matthäus 10, 26ff., bedeute heute, "Achtung und Respekt zu zeigen und Christus genau dadurch groß zu machen, dass wir in all unseren Dialogen seinen Geist der Liebe selbst ausstrahlen. Christus bekennen, heißt alles dazu zu tun, dass die Religionen zu Kräften des Friedens in der Gesellschaft werden können und genau dadurch der Intoleranz der Kampf angesagt wird."

Die Freiheit und der Dienst in der Liebe, die Luther neu aus dem Evangelium entdeckt habe, seien auch heute für uns wegweisend: „Lasst uns in der Liebe leben, nicht, weil wir moralische Champions sein müssen, sondern weil wir die Liebe Gottes in uns spüren und sie überfließt zum Nächsten. Weil wir seinen Segen erfahren und ihn teilen wollen.“

Mehr zu dem Gottesdienst und viele Fotos zu dem Aufenthalt des Bischofs in Bad Windsheim finden Sie auf seiner Facebookseite: https://www.facebook.com/landesbischof.