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Aktuelles

Betrifft: Pfarrer/Pfarrerin bleiben

Die Hewelts bleiben in Obernzenn


Simone und Leonhard Hewelt (Foto: Helmut Meixner)

Das Pfarrhaus in Obernzenn

Jetzt ist es amtlich: Die Nachricht vom Landeskirchenamt aus München ist eingetroffen - Simone und Leonhard Hewelt bleiben als Pfarrer in Obernzenn. Damit erfüllt sich der Wunsch des Ehepaares, als Seelsorger in den beiden Zenngrundpfarreien Obernzenn und Urphertshofen weiterarbeiten zu dürfen.

„Wir sind in Obernzenn – und natürlich auch in Urphertshofen - angekommen“, bestätigen Simone und Leonhard Hewelt einmütig. „Wir fühlen uns heimisch und wohl.“ Dass dem so ist, liegt längst nicht nur an den vielfältigen interessanten Aufgaben, sondern auch daran, dass man, nicht zuletzt durch die beiden Kinder Josefine und Theodor, einen Freundeskreis aufbauen konnte und zudem in Obernzenn mit einem Kindergarten, einer Grundschule, Ärzten und Geschäften all das antrifft, was man im Alltag braucht.

Grünes Licht hatten die Hewelts bereits durch die Zustimmung durch den Patronatsherren, Rainer Graf von Seckendorff, sowie aus dem Kirchenvorstand und dem Dekanats erhalten. Das Pfarrersehepaar, das seit März 2015 im Obernzenner Pfarrhaus lebt, wird sich die Pfarrstelle wie bisher, mit fünfzig zu fünfzig Prozent teilen. Von Vorteil ist, dass jeder seine Stärken und Vorlieben in der vielschichtigen seelsorgerischen Arbeit „ausleben“ kann.

Während sich Simone Hewelt, nebst anderem, der Taufen und Hochzeiten annimmt sowie Religionsunterricht in der Schule erteilt, sorgt sich ihr Ehemann um die Männerarbeit, die Beerdigungen oder er besucht die Gemeindemitglieder an Geburtstagen. Hinzu kommen die Gottesdienste, auch im Waldheim und im Marienheim.

Viel Freude bereitet den Hewelts allem voran die Kindergarten- und Jugendarbeit. Die Wellenlänge mit den jungen Familien in der Gemeinde stimmt ebenso, wie jene mit den Konfirmanden und deren Eltern. In der Vorbereitung auf die Konfirmation ziehen die Kirchengemeinden Obernzenn und Unteraltenbernheim längst an einem Strang, zum einen, was den Unterricht, zum anderen auch, was die gemeinsam geplanten Aktivitäten anbelangt.

Zum Aufgabenbereich eines Pfarrers gehört zu guter Letzt das Bauwesen. Im Verlauf der letzten beiden Jahre wurde Sankt Jakobus und Sankt Nikolaus in Urphertshofen für mehr als eine viertel Million Euro renoviert sowie im dortigen Friedhof ein Urnenfeld angelegt.

Groß Zeit zum Entspannen bleibt den Hewelts auch künftig nicht. Bereits im kommenden Jahr wartet Sankt Gertraud in Obernzenn auf die Sanierung. Die Finanzierung der mit rund einer Million Euro veranschlagten Maßnahme ist gesichert. Das Gros der anfallenden Kosten wird von der Landeskirche getragen; letztendlich wird jedoch auch die Kirchengemeinde Obernzenn noch ein beachtliches Scherflein zur Renovierung ihres Gotteshauses aufbringen müssen.

Noch zu klären ist, wo man während der Umbauphase die Gottesdienste abhalten wird. Neben dem evangelischen Gemeindezentrum, besteht die Möglichkeit, sich in den Kirchen der Nachbarorte zu treffen.

Noch ein bisschen warten müssen die Hewelts auf den Termin ihrer Installation. Geplant ist sie für den Frühling 2019 – dann ist auch Simone Hewelt „ganz fertig“.

Helmut Meixner