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Aktuelles

Brauen, Baden, Beten

FESTGOTTESDIENST UND ERÖFFNUNG DER AUSSTELLUNG am Sonntag, 8. Juli um 10 Uhr in der Spitalkirche


Erste urkundliche Erwähnung des Windsheimer Spitals in der Bestätigungsurkunde des Würzburger Bischofs vom 24. November 1318. Foto: Landeskirchliches Archiv Nürnberg

Bad Windsheim. Krankenpflege ohne Pflegebett, Rollstuhl und Notfallknopf – was heute nicht mehr wegzudenken ist, war in der Zeit des Mittelalters noch kein Thema. Die Pflege der Kranken und Schwachen musste zunächst einmal organisiert werden. Die Zahl der hilfsbedürftigen Menschen war besonders in den Städten hoch. Grund waren Epidemien und Hungersnöte. Aus Mitleid mit diesen Menschen, welche das Bild auf den Plätzen und Gassen der Stadt zeichneten, stiftete der Bürger Konrad Förster im Jahr 1318 einen Krankensaal mit anschließender Kapelle.

Die Stiftungsurkunde trägt das Datum des 24. November 1318. Kranke und Spitalbewohner, sog. Pfründner, erhielten spezielle Ernährung und Bäder, sowie geistliche Betreuung für ihr Seelenheil, damit ihre Leiden schneller heilten. Der Stiftungsgedanke wurde seit jeher in der Kurstadt weitergetragen, noch nach 700 Jahren gibt es die Hospitalstiftung. Deshalb wird in diesem Jahr gefeiert.

Nach einem festlichen Gottesdienst mit Dekanin Karin Hüttel unter Mitwirkung des Posaunenchors unter der Leitung von Hans Rohm wird die Ausstellung „Brauen, Baden, Beten – 700 Jahre Hospitalstiftung Windsheim“ eröffnet. Mit zahlreichen Exponaten wird die facettenreiche Vergangenheit und Gegenwart des im Spätmittelalter gegründeten Spitals lebendig. Die Schau ermöglicht interessante Einblicke in die Lebens- und Glaubenswelt der Spitalbewohner.

Anschließend wird in der Spitalgasse gefeiert:

SPITTELFEST DER HOSPITALSTIFTUNG

in der Spitalgasse, Bad Windsheim, ein Straßenfest mit Mittagstisch unter Mitwirkung des Spielmanns-und Fanfarenzugs Bad Windsheim e. V., der Karnevalsgesellschaft Windshemia e. V., des Hospizvereins Bad Windsheim e. V., des Fördervereins Spitalkirche e.V., der Stadtkapelle Bad Windsheim, u.v.m.