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Aktuelles

Die Verbindung zum Kongo lebt

Bericht über den Arbeitskreis Kongo 2019


Eloi Kayembe, gebürtiger Kongolese, und Pfarrer Dirk Brandenberg

Eloi Kayembe, gebürtiger Kongolese, und Pfarrer Dirk Brandenberg

Teilnehmende am Arbeitskreis Kongo aus ganz Deutschland

Teilnehmende am Arbeitskreis Kongo aus ganz Deutschland

Der öffentliche Teil im Lutherhaus

Der öffentliche Teil im Lutherhaus

Abschlussgottesdienst in der Seekapelle

Abschlussgottesdienst in der Seekapelle

mit der Trommelgruppe Esengo

mit der Trommelgruppe Esengo

Bad Windsheim. Zum ersten Mal traf sich der überregionale Arbeitskreis Kongo bei uns im Lutherhaus. Dabei geht es um eine Plattform, die dem Erfahrungsaustausch und der thematischen Reflexion dient. Vom 8. – 10. März 2019 trafen sich Christinnen und Christen, die eine kirchliche Partnerschaft mit Diözesen oder Kirchengemeinden der Evangelisch- Lutherischen Kirche im Kongo (Èglise Èvangélique Lutherienne au Congo - EELCo) pflegen. Beteiligt auf unserer Seite sind Dekanate, Kirchengemeinden oder Kirchenkreise der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland.

Wir waren in diesem Jahr gastgebendes Dekanat, da wir selbst eine Partnerschaft zu der Westdözese in der EELCo haben. 49 Teilnehmende waren dabei: Ehrenamtliche, MultiplikatorInnen, Interessierte und Beauftragten trafen sich zum Austausch. Das 50-jährige Jubiläum der EELCo hat eine zentrale Bedeutung gehabt: die Teilnehmenden, die bei der Feierlichkeit in Lubumbashi / DR Kongo waren, haben über ihre Erfahrungen und Wahrnehmungen berichtet, außerdem wurde auf die Geschichte, die Herausforderungen und die Visionen der Evangelisch-Lutherische Kirche im Kongo geschaut. Daraus wurden Ideen entwickelt, die die künftige Gestaltung der Partnerschaft leiten können (z.B. in der Arbeit mit Jugend, Frauen, Umwelt).

Dazu wurden zwei externe Referenten eingeladen: Herr Eloi Kayembe, gebürtiger Kongolese, der seit 15 jahren in Dinkelsbühl (Bayern) lebt. Unter anderem hat er Politikwissenschaft und Verwaltung im Fachbereich Internationale Beziehungen an der Universität Lubumbashi im Kongo studiert. Sein Thema war die politische Situation in der Demokratischen Republik Kongo, insbesondere die Wahl 2018. Er brachte eine Perspektive, die in den Medien unterrepräsentiert wird. Pointiert machte er die Bemerkung, dass die Geschichte im Kongo mehr eine Geschichte des Blutes als des Friedens ist. Dass die Machtübergabe in Kongo jetzt zum ersten Mal ohne Blutvergießen geschah, begründete er damit, dass der gewählte Präsident Félix Antoine Tshisekedi Tshilombo dem Volk dienen möchte. Dies würde bedeuten, dass Frieden möglich wäre.

Thomas Nagel, Pressereferent bei Mission EineWelt, richtete dann den Blick auf Deutschland bzw. auf Europa. In seinem Vortrag befasste er sich mit dem UN-Treaty für Wirtschaft und Menschenrechte. Inhalte der Verhandlung sind zum Beispiel: Unternehmensstrafrecht, Errichtung eines internationalen Gerichtshofes, Schutz von Menschen und Arbeitskräften vor den global agierenden Konzernen. Unternehmen sollen sich verpflichten, sich an Menschenrechten zu orientieren und Arbeitsrechte einzuhalten. Leider ist Deutschland sehr zögerlich dabei und hat auch die Verhandlungen sabotiert. Um Druck aufzubauen, werden weltweit verschiedene Aktionen gestartet. MEW lädt dazu ein mitzumachen. Im Rahmen der Europa Wahl gibt es die Aktion „gemeinsam nach den Sternen greifen“: www.eu_gemeinsam.de.

Ein fröhlicher lauter Gottesdienst mit der Trommelgruppe Esengo in der Seekapelle rundete das Wochenende am. Dekanin Karin Hüttel begrüßte die Gäste von weither und die Gemeinde, Dekanatsmissionspfarrer Dirk Brandenberg befasste sich in der Predigt mit Hebräer 4, 14 – 16: der Hohenpriester, der mitleidet, der unser menschliches Leben gelebt hat, der mit Leidenschaft mit und bei uns ist.