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Aktuelles

Das Geheimnis des Kreuzes

Karfreitag: In die Stille gehen und die Botschaft von Gottes Liebe hören


Ostlandkreuz auf dem Weinturmhügel Bad Windsheim

Kreuz aus St. Georg Ickelheim

Kreuz aus St. Gumbertus Westheim

Karfreitag: 10 Uhr und 15 Uhr in Bad Windsheim

Wer kann ermessen, wie tief menschliches Leid geht? Hilflos und voller Furcht stehen wir davor. Jesus schwebt nicht zum Kreuz, sondern schleudert mit den Psalmen seine Klage gegen Gott: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Wer so schreit, fühlt sich ganz allein. Doch gerade so ist Gott nahe im Leid. Gott weicht dem tiefsten menschlichen Leid nicht aus, davon berichtet der Karfreitag. Er begegnet ihm auf unbegreifliche Art: In Jesus begibt Gott sich selbst kompromisslos in die Nacht hinein. Er wird von Freunden verraten, verspottet, gefoltert und schließlich am Kreuz hingerichtet. 

Die Jüngerinnen und Jünger von Jesus waren am Boden zerstört. Erst nach Ostern haben sie nach und nach begriffen: Es musste so sein. Jesus ist für unsere Sünden gestorben. Nichts, was wir tun, kann so schlimm sein, dass wir verloren gehen.

Gottes Liebe zu uns ist so stark, dass sie sogar dem Kreuz und dem Tod nicht ausweicht, sondern dadurch zum Ziel kommt. Das Kreuz ist seitdem das Zeichen, dass Himmel und Erde verbunden sind.

Bitte schauen Sie in den Terminen nach, wann in Ihrer Gemeinde am Karfreitag Gottesdienst gefeiert wird!

 

Botschaft gegen Hass und Gewalt

Hier noch die Botschaft des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, zum Karfreitag 2019:

Karfreitag: „Hass und Gewalt dürfen keinen Platz in unserem Miteinander haben“

„An Karfreitag erinnern wir Christen an das Leiden Jesu. Aus Liebe zu den Menschen nimmt derjenige, in dem Gott sich den Menschen gezeigt hat, den qual- und verzweiflungsvollen Tod am Kreuz auf sich. In diesem Leid und in dieser Verzweiflung ist Gott den Menschen ganz nah. Und zwar gerade denjenigen, die selbst Opfer von Gewalt sind, den Sterbenden, den Verzweifelten und Leidenden.

Weil sie an einen Gott glauben, der in seinem Sohn Jesus Christus das Leid der Menschen selbst erfahren hat, gedenken die Christen auch all derjenigen, die heute Not und Unrecht erdulden. Und erinnern dabei zugleich an die Bosheit und die Gleichgültigkeit, den Hass und den Spott, der sich um dieses Kreuz versammelte. Denn in jeder und jedem einzelnen Leidenden begegnet uns das Ebenbild Gottes, wie elend, verlassen und geschunden er oder sie auch sein mag. Und uns begegnen Menschen, die diese Würde mit Füßen treten. Auch die dunklen Seiten der Menschen sind in den Blick zu nehmen, auch sie gehören zu Karfreitag. Gegenüber der Gottferne, die darin zum Ausdruck kommt, machen wir die Botschaft Jesu von der Liebe Gottes, die selbst den Tod überwindet, stark. Gerade heute, wo der Ton der politischen Auseinandersetzung national wie international schärfer wird, gilt es daran zu erinnern: Wo wir einander in dem Bewusstsein gegenübertreten, dass wir zum Bilde Gottes geschaffen sind, da dürfen Hass und Gewalt keinen Platz in unserem Miteinander haben. Denn Gott ist kein Gott der Gewalt, sondern der Liebe.“