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Vom frischen Grün und der Kraft des Geistes

Wir feiern Pfingsten - feiern Sie mit!

Eine Farbpapiercollage mit Grün und der Taube als Symbol des Heiligen Geistes

Die Taube über dem Dreieinigskeitsbrunnen auf dem Lutherplatz in Bad Windsheim

Rot: die Farbe steht für den Heiligen Geist; Installation aus der Bad Windsheimer Spitalkirche (Foto: Giselher Scheicher)

Die Feuerzungen aus Apostelgeschichte 2, hier in einer Installation aus der Bad Windsheimer Spitalkirche (Foto: Giselher Scheicher)

An Pfingsten ist der Eingang zu den Kirchen oft mit "Maien" geschmückt. Die frischen, jungen Birken mit dem hellen Grün stehen für die Kraft des Geistes, der für neues Leben sorgt, so wie er es am ersten Pfingstfest in Jerusalem getan hat (Die Bibel: Apostelgeschichte Kap.2).

Machen Sie sich auf den Weg und feiern Sie mit! Ob in Ihrer Kirche oder zum großen Event am Pfingstmontag auf dem Hesselberg. Immer geht es um die Botschaft, dass der Heilige Geist neues Leben schenkt in unsere Herzen und in unsere Gemeinden. Bitte klicken Sie auf die Termine, dort erfahren Sie, wann an Pfingsten bei Ihnen der Gottesdienst stattfindet.

 

Hier noch die Pfingstbotschaft unseres Landesbischofs Heinrich Bedford-Strohm:

Gottes Geist kann das Unmögliche möglich machen

Wir sollten nicht aufhören, mit dem Wirken des Heiligen Geistes zu rechnen – das ist die Pfingstbotschaft des bayerischen evangelischen Landesbischofs Heinrich Bedford-Strohm. An Pfingsten wird in der Kirche die Ausgießung des Heiligen Geistes an die Jünger Jesu und an alle Christen erinnert.

Wie der Heilige Geist wirkt, so der Landesbischof, lässt sich nicht erklären oder beeinflussen. Vielmehr wirkt der Heilige Geist oft überraschend und unerwartet. Er schenkt Hoffnung und neues Leben, wo man eigentlich nur noch mit dem Leben abschließen kann.

In einem von der bayerischen Landeskirche mit finanzierten Kinderhaus in der Nähe von Nairobi in Kenia habe er erlebt, so Bedford-Strohm, wie es der Leiterin mit einem Team von Sozialarbeiterinnen und Lehrern gelingt, vernachlässigten und oft drogenabhängigen Straßenkindern ein Zuhause zu geben. Es habe ihn sehr berührt, „zu hören, wie die Kinder sich allmählich öffnen, wie sie, vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben, unbedingte Liebe und Annahme erfahren, wie sie dann die versäumte Schule Schritt für Schritt nachholen und irgendwann auf eine normale Schule gehen und manche nun sogar studieren können“. Der Heilige Geist habe die liebevolle Arbeit vor Ort bewirkt – aber auch den Kirchenmitgliedern in Bayern das Herz geöffnet, sodass sie mit ihrem Geld die äußeren Möglichkeiten geschaffen haben für die segensreiche Arbeit des Teams dort.

Es sind Geschichten wie diese, so der Landesbischof, die in ihm die Hoffnung bewahren, dass auch dort, wo jetzt – wie in der Ukraine - der Tod zu regieren scheint, am Ende das Leben siegen wird. Dass die Waffen im Donbass endlich schweigen. Dass das Sterben der jungen Männer, die dort kämpfen, endlich aufhört. Dass ihre Mütter und Väter endlich keine Tränen mehr um sie weinen müssen. „Menschliches Ermessen vermag gegenwärtig kaum Hoffnung zu geben, dass das alles möglich werden könnte. Aber Gottes Geist kann das Unmögliche möglich machen“, betonte Landesbischof Bedford-Strohm.