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Zukunft OFFen

Buß- und Bettag ruft zur Besinnung und Umkehr

Zukunft OFFEN ist das Motto für den Buß-und Bettag in diesem Jahr. Die große weiße Plakatfläche rückt eine starke biblische Botschaft ins Zentrum: Wir können hoffen.  Auch in Corona-Zeiten, auch danach. Wir können nach vorn schauen.  Gott öffnet uns eine Zukunft.  Auch wenn sich unser Leben sich verändern wird, wir nehmen es in die Hand.

Doch man kann das Motto auch anders verstehen.  „Zukunft offen“ kann heißen, sie ist ungewiss. Wir sehen vielleicht den nächsten Schritt. Aber niemand kann sagen, wie es langfristig weitergeht mit unserer Welt.  Viele machen sich Sorgen: Was ist mit den Menschen, die abgehängt wurden, deren Chancen zerstört sind?

Oft liegt beides nah beieinander.  So wie es das Bild von dem Schalter auf dem Buß-und Bettags-Plakat zeigt. Die Zukunft ist offen, oder sie OFF. Viele kennen den kleinen Sperrknopf vom Smartphone. Er schiebt sich leicht hin und her. Ein Kontakt ist online oder offline. Du bist drin oder draußen. Du bist vernetzt und nimmst teil, oder du kommst nicht rein und bist abgeschaltet.  Oder Du hast genug und schaltest selbst ab.

Der Buß- und Bettag bringt uns zum Nachdenken: Wo sehe ich die Zukunft offen - und wo fürchte ich das OFF? Wo bin ich selbst am Drücker und kann den Schalter umlegen? Wo sollten wir alle zusammen den Sperrknopf bewegen, damit Wege, die versperrt sind, wieder frei werden. Wo sollten wir besser einen Riegel vorschieben, damit die Zukunft gut werden kann?

Wir laden ein in unsere Gottesdienste aber auch zur Diskussion auf Facebook und der Internetseite: www.busstag.de

Helmut Wöllenstein, Propst in Marburg

Übrigens: Die Gottesdiensttermine erfahren Sie, wenn Sie auf Ihre eigene Kirchengemeinde klicken!