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Lebendige Erinnerung

Reichspogromnacht jährt sich am Freitag, 9. November 2018, zum 80. Mal


Die Gedenkstele auf dem Hafenmarkt bei der Einweihung im Jahr 2008. Dorthin zieht die Gedenkversammlung nach dem Beginn in der Herrngasse 3.

Bad Windsheim. Am kommenden Freitag, 9. November, gedenkt die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger sowie die Kirchengemeinden an eine der schwärzesten Stunden ihrer Geschichte. In der Reichspogromnacht wurde nicht nur die Synagoge am Hafenmarkt zerstört, sondern die jüdischen Familien mit Gewalt aus ihren Wohnungen gezerrt, ihr Mobiliar zertrümmert und sie selbst abtransportiert. Nur wenige jüdische Frauen und Männer aus der Kurstadt überlebten die nationalsozialistische Gewaltherrschaft.

Auf der Gedenkveranstaltung will die Initiative 9. November anhand von Schicksalen jüdischer Familien deutlich machen, was das für die einzelnen bedeutete. Deshalb beginnt das Gedenken um 19 Uhr vor dem Haus in der Herrngasse 3, wo die jüdische Familie Lehmann wohnte, die zuerst ihr Haus und danach ihr Leben verlor. Schüler des Georg-Wilhelm-Steller-Gymnasiums lassen das Leben und die Leiden der Familie Lehmann lebendig werden.

Anschließend wird zum Hafenmarkt, dem früheren Standort der Synagoge in Bad Windsheim, gezogen. Dort steht die Gedenkstele, die an die vertriebenen und ermordeten jüdischen Bürger der heutigen Kurstadt erinnert. Die Gedenkfeier leitet Pfarrer i.R. Alfred Maurer, Bürgermeister Bernhard Kisch spricht ein Grußwort der Stadt Bad Windsheim. 

Nach dem Ende der Gedenkfeier auf dem Hafenmarkt findet ein ökumenischer Gedenkgottesdienst in der Seekapelle statt. Die Pfarrer Rüdiger Hadlich und Dr. Michael Wildenauer gestalten die Liturgie, die Predigt hält Pfarrer i.R. Hans Schumberger, die musikalische Begleitung liegt in den Händen von KMD Luise Limpert.