Wie erreichen Pfarrer*innen ihre Gemeinden in Zeiten der Corona-Pandemie?

In allen Kirchengemeinden werden seit Beginn der Corona-Pandemie viele Ideen entwickelt, um die Gemeindeglieder auch in schwierigen Zeiten zu erreichen. In Burgbernheim versucht es Pfarrer Wolfgang Brändlein unter anderem mit einem Blog, der auf der Website des Dekanatsbezirks im Bereich Burgbernheim nachzulesen ist.

Am 21. März hat Pfarrer Wolfgang Brändlein begonnen, einen Blog - also ein Onlinetagebuch - in Zeiten der Corona-Pandemie zu schreiben. Möglichst täglich versucht er, seine Gedanken mit seinen Gemeindegliedern zu teilen.

Daneben wurde ein Facebook-Account angelegt, um tagesaktuell Videos, Fotos, Texte und Nachrichten aus dem Raum der Kirche zu präsentieren. In drei Tagen haben fast 100 Facebook-Nutzer das Angebot der Kirchengemeinde Burgbernheim abonniert. Mit einigen der Videos wurden zwischen 700 und 900 Personen erreicht.

Wie viele Kirchengemeinden erlernen auch die Burgbernheimer Evangelischen gerade digitale Wege, um die biblische Botschaft zu verbreiten und das Gemeindeleben zu stärken.
Dies könnte über die aktuelle Krise hinaus dazu beitragen, die Kirche im digitalen Raum zu stärken und in Zukunft dauerhafte Werkzeuge zu entwickeln, um für Pandemien gewappnet zu sein.

Nach und nach werden viele Kirchengemeinden YouTube-Kanäle schalten und zum Beispiel Gottesdienste und  Andachten online zu teilen.
Es wird gerade sehr viel gelernt, das Lernen wird in und nach der Corona-Krise weitergehen. Das ist die große Perspektive.