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Zukunft Heimat

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Neuigkeiten und Angebote rund um das Mehrgenerationenkonzept:

Rund um die Nachbarschaftshilfe - Von Stolpersteinen und viel Herzblut

Große Resonanz auf Informationsabend zur geplanten Nachbarschaftshilfe in Illesheim

WESTHEIM – Vieles ist bereits entstanden und eine wesentliche Grundlage ist so gut wie perfekt. Bei einem Informationsabend zur geplanten Etablierung einer Nachbarschaftshilfe in Illesheim machte Referentin Karin Larsen-Lion Organisatoren wie Interessierten Mut: Mit der Zusage der vier Kirchenvorstands-Gremien, einen Trägerverband gründen zu wollen, sei eine Reihe möglicher Stolpersteine bereits aus dem Weg geräumt.

Vorrangig zielte die Rechtsanwältin auf Versicherungsfragen ab, die mit einem öffentlich-rechtlichen Träger wie der Kirche einfacher zu händeln sind, als durch die ebenfalls denkbare Gründung eines Vereins. Dass die Kirchenvorsteher aus Illesheim, Westheim, Urfersheim und Schwebheim ihre Bereitschaft zur Unterstützung signalisiert haben, bekräftigte Pfarrer Alexander Caesar bei der Veranstaltung. Wie sie es in ihrer Einleitung angekündigt hatte, bestärkte Karin Larsen-Lion einerseits die Interessierten. „Sie sind Nachbarn“, kürzte sie beispielsweise die Nachfrage nach der erforderlichen Qualifizierung für eine Kinderbetreuung ab. „Die Nachbarschaftshilfe ist ein Nothilfeprogramm“, geht es für sie um niedrigschwellige und kurzfristige Unterstützung, Hilfe und Entlastung.

Stetes Treffen ist sehr wichtig

Andererseits gab sie einen Einblick in ihre Erfahrungen aus Pyrbaum, dort leitet sie die ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe und erlebte nicht nur schöne Momente. „Alles was menschlich ist, wird Ihnen begegnen“, sagte sie. Die Zahl der tatsächlichen Schadensfälle gab Karin Larsen-Lion mit drei an, allerdings wurden sie und das Team unter anderem mit dem Vorwurf des Diebstahls konfrontiert, der sich im Nachhinein als haltlos erwies. Auch empfahl sie, ein Augenmerk darauf zu haben, dass die Hilfe nicht ausgenutzt wird. Unerlässlich sind aus ihrer Sicht regelmäßige Teamtreffen, um im Austausch zu bleiben. Für diese müsse ein weiteres Muss, das Gebot der Verschwiegenheit, aufgehoben werden.

Wie die Koordination von Angebot und Nachfrage optimal geregelt werden kann, machte Karin Larsen-Lion von den örtlichen Gegebenheiten abhängig. Sie hat die Gründung zahlreicher Nachbarschaftshilfen begleitet, die sich unterschiedlich organisieren. Ideal sei, die Arbeit auf mehreren Schultern zu verteilen und Grenzen zu ziehen. Der Koordinator müsse nicht rund um die Uhr erreichbar sein, verdeutlichte sie.

In Pyrbaum ist die Nachbarschaftshilfe ehrenamtlich organisiert, für Fahrdienste allerdings werden 30 Cent pro Kilometer abgerechnet. Was die ebenfalls eingerichtete Taschengeldbörse angeht, gestand die Rechtsanwältin, diese kritisch zu sehen. Kinder ab 13 Jahren können sich durch kleinere Dienstleistungen etwas Geld verdienen, üblich seien fünf Euro je Stunde. Aus der Erfahrung heraus, dass es häufiger Probleme gibt, wurde den Jugendlichen und den Nutzern jeweils ein Ansprechpartner zur Seite gestellt, der bei Schwierigkeiten einschreiten kann.

Touren für Mountain-Biker

Dass einer der wichtigsten Faktoren der Nachbarschaftshilfe, den Karin Larsen-Lion mit dem Stichwort Herzblut benannte, bei den Initiatoren in Illesheim zur Genüge vorhanden ist, davon zeigte sie sich überzeugt. Bürgermeister Heinrich Förster und Pfarrer Alexander Caesar informierten zur Einführung vor zahlreichen Zuhörern, darunter etlichen Interessierten aus Nachbargemeinden, über die bisherigen Zwischenschritte. Im Anschluss präsentierten die Vertreter verschiedener Arbeitskreise, die sich wie berichtet bereits gegründet haben, ihre Angebote. Dazu zählen unter anderem ein Kinder- und Jugendchor in Schwebheim, eine Kreativgruppe in Urfersheim und eine Mountainbike-Gruppe, die sich demnächst wieder regelmäßig sonntags zu gemeinsamen Touren trifft.

Um nach der Schließung von Gastwirtschaften dem Problem fehlender Treffpunkte entgegenzuwirken, hat sich darüber hinaus eine Gaststätten-Gruppe gegründet, informierte Pfarrer Caesar. „Sobald sich jemand kümmert, ist da richtig was los“, stellte er stolz zu den mit Feuer und Flamme vorgestellten Angeboten fest.

Begleitet wurde die Informationsveranstaltung vom Regionalmanagement des Landkreises, der durch die stellvertretende Landrätin Gisela Keller und Regionalmanagerin Andrea Linz in Westheim vertreten war. Außerdem brachte sich Dorothea Hübner vom Freiwilligenzentrum Mach Mit des Caritasverbandes ein. CHRISTINEBERGER

Taugen Nachbarn als Babysitter? Mit diesem und anderen Themen beschäftigten sich die Teilnehmer beim Informationsabend. Foto: 123rf


Bürgerversammlung Schwebheim

2. Oktober 2017 - Auf dem Weg zu einer Lösung, in der alle Altersgruppen einen guten Weg gestalten können, arbeiten wir im Netzwerk mit mehreren Partnern

30. September 2017 - Bürgerversammlung mit Auftrag

30.9.2017 - Bürgerversammlung zum Dorfprojekt mit Präsentation der Ergebnisse aus der Bedarfserhebung

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